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Dokumentenprozesse KMU: Warum einfache Abläufe oft produktiver sind

  • Autorenbild: Mathias Holdener
    Mathias Holdener
  • 4. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit
„Ich habe das Dokument gestern gescannt.“
Mitarbeiter sucht Dokument auf PC
„Bei mir ist nichts angekommen.“

Solche Sätze hört man häufiger, als man denkt.


Nicht weil die Technik schlecht wäre.


Sondern weil kleine Fehler in den Abläufen grosse Auswirkungen haben können.


  • Ein Scan landet im falschen Ordner.

  • Eine Rechnung wird nicht weitergeleitet.

  • Ein Dokument wird doppelt abgelegt.


Jeder einzelne Fall kostet nur wenige Minuten.


Zusammen kommen schnell viele Stunden zusammen.



Warum Dokumentenprozesse KMU oft unnötig kompliziert werden


In vielen Unternehmen sind Abläufe über Jahre gewachsen.


  • Ein Gerät wurde ersetzt.

  • Eine Software erweitert.

  • Ein Ordner ergänzt.

  • Ein neuer Mitarbeitender eingearbeitet.


Jede einzelne Anpassung ergibt für sich betrachtet Sinn.


Zusammen entsteht jedoch oft ein System, das unnötig komplex geworden ist.


Die Folgen zeigen sich im Alltag:


  1. Dokumente werden gesucht

  2. Informationen fehlen

  3. Ablagen werden doppelt geführt

  4. Mitarbeitende stellen Rückfragen


Nicht weil jemand Fehler macht.


Sondern weil die Prozesse nicht mehr optimal aufeinander abgestimmt sind.



Gute Dokumentenprozesse beginnen nicht beim Gerät


Wenn wir Dokumentenprozesse analysieren, schauen wir nicht zuerst auf Drucker oder Scanner.


  • Wir schauen auf den Weg des Dokuments.

  • Wo entsteht es?

  • Wer bearbeitet es?

  • Wo wird es gespeichert?

  • Wer benötigt es als Nächstes?


Erst wenn diese Fragen geklärt sind, macht es Sinn, über technische Lösungen zu sprechen.


Drucksystem mit Hand das sich mit einer Karte am System authentifiziert.

Kleine Anpassungen mit grosser Wirkung


Oft braucht es keine komplizierten Projekte.


Bereits kleine Anpassungen können den Alltag spürbar vereinfachen:


  1. klar definierte Scanablagen

  2. einheitliche Dokumentenstrukturen

  3. automatische Zuordnung von Dokumenten

  4. standardisierte Druckprofile

  5. nachvollziehbare Ablageprozesse


Das reduziert Suchaufwand und verbessert die Zusammenarbeit im Team.



Ein Beispiel aus dem Alltag


Ein Kunde arbeitete mit einem zentralen Ablageordner für sämtliche eingehenden Scans.


Mit der Zeit führte das zu Verwechslungen, Rückfragen und fehlenden Dokumenten.


  • Die Lösung war nicht ein neues Gerät.

  • Die Lösung war eine bessere Struktur.


Durch Benutzeranmeldung und vordefinierte Scanziele wurden Dokumente automatisch am richtigen Ort abgelegt.


Für die Mitarbeitenden änderte sich kaum etwas.


Für die Abläufe hingegen sehr viel.



Fazit: Gute Dokumentenprozesse fallen kaum auf


Die besten Dokumentenprozesse KMU sind meist diejenigen, über die niemand sprechen muss.


  • Weil Dokumente dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

  • Weil Informationen verfügbar sind.

  • Und weil Mitarbeitende ihre Zeit nicht mit Suchen verbringen müssen.


Genau dann unterstützt Technik den Arbeitsalltag so, wie sie es sollte.


Mitarbeiter am PC mit Dokumentenstruktur.

 
 
 

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